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Wir halten uns selbstverständlich an die geltenden Vorschriften des Gesundheitsamts.
Für jeden Kunden werden neue sterile Nadeln verwendet, die gebrauchten werden fachgerecht entsorgt.
Wiederverwendbare Teile wie die Griffstücke der Tattoomaschinen kommen zuerst in ein Desinfektionsbad,
dann zur Vorreinigung in ein Ultraschallgerät. Danach werden sie überprüft, eventuell
noch mal von Hand nachgereinigt, getrocknet, verpackt und im Sterilisator (Dampfautoklav) wieder steril
gemacht. Der Sterilisator wird, wie vorgeschrieben, regelmäßig von einem unabhängigen
Institut auf seine Funktionsfähigkeit überprüft.
Ansonsten verwenden wir Einmalartikel (Rasierer, Cremespatel ,Farbtöpfchen)und decken alles, was
während der Arbeit berührt wird, mit Folie und Tüten ab, so dass es zu keiner Keimübertragung
kommen kann.
Die Haut des Kunden wird vor der Behandlung rasiert und desinfiziert und danach nochmals desinfiziert
und mit einem Folienverband versehen.
Daß wir Handschuhe tragen ist selbstverständlich und braucht eigentlich nicht erwähnt
werden. Zusätzlich bieten wir Kunden, die eine Latexallergie haben an, sie mit latexfreien Nitrilhandschuhen
zu tätowieren.
Von unserer Seite sollte es also keine Probleme geben.
Natürlich gehört zu einer problemlosen Abheilung ohne Entzündungen usw. auch die richtige
Nachbehandlung. Zu diesem Thema findet ihr bei uns eine Pflegeanleitung
zum Ausdrucken.
Falls man nicht schon eine ganz bestimmte Vorstellung im Kopf hat kann man bei uns erst mal in
den Motivordnern blättern um sich inspirieren zu lassen. Wir haben eine riesige Auswahl an Motiven
aller Stilrichtungen. Vielleicht findet ihr dort direkt euer Motiv.
Bitte habt Verständnis dafür dass wir aus organisatorischen und urheberrechtlichen Gründen
unsere Motive nicht ins Netz stellen und auch nicht verschicken können.
Wir können die vorhandenen Tattoomotive auch für euch abändern oder kombinieren oder
euch bei der Erstellung eines eigenen persönlichen Motivs behilflich sein.
Ihr könnt eigene Zeichnungen mitbringen, aber auch Fotos, Bücher etc.
Bei größeren Motiven, bei denen die Anatomie des Körpers mitberücksichtigt werden
muss, sowie bei Erweiterungen bestehender Tattoos oder Cover-ups (Überdeckungen von alten Tattoos)
empfiehlt es sich eventuell das Motiv direkt beim Termin von Hand vorzuzeichnen um das bestmögliche
Ergebnis zu erzielen.
Es entstehen dadurch keine Extrakosten.
Termine werden normalerweise persönlich im Studio ausgemacht. Das hängt damit zusammen, dass
wir uns erst mal mit dem Kunden besprechen wollen, was das Motiv, den Zeitaufwand und den Preis betrifft.
Außerdem nehmen wir für jeden Termin pauschal eine Anzahlung/Pfand von 20 € die dann
angerechnet wird.
Terminänderungen sowie Nachstechtermine können telefonisch ausgemacht werden.
Bei Nichterscheinen, ohne vorherige Absage (mindestens 1 Werktag vorher)
verfällt die Anzahlung.
Der Preis eines Tattoos ist von mehreren Faktoren abhängig. Natürlich spielt die Größe
eine Rolle, aber auch der Schwierigkeitsgrad und ob in Farbe oder „Schwarz-Weiß“ gestochen
wird . Unser Mindestpreis liegt bei 50 €, nach oben sind im Prinzip keine Grenzen gesetzt.
Für größere Arbeiten, die auf mehrere Termine verteilt gestochen werden, ist es schwierig
einen Fixpreis auszuhandeln. In diesem Fall bieten wir einen Stundensatz von 80 €/Std an.
Es wird die reine Arbeitszeit berechnet, eventuelle Vorarbeiten, wie Motiverstellung und das Anzeichnen
von Freihandarbeiten sind kostenlos.
Das eventuelle Nachstechen des Motivs, falls bei der Abheilung Farbe verlorengegangen ist, ist
kostenlos.
Die Pflege des Tattoos ist genauso ernst zu nehmen wie das Tätowieren. Bitte hört nicht auf irgendwelche Tips selbsternannter „Experten“ sondern vertraut unserer jahrelangen Erfahrung und haltet euch an die Pflegeanleitung, die wir euch nach dem Tätowieren geben.
Die Pflegeanleitung könnt ihr hier auch ausdrucken.
Zuerst einmal sollte man in guter körperlicher Verfassung sein, also z.B. nicht krank oder erschöpft
sein. Eine Schwangerschaft sollte ebenfalls nicht bestehen, da es möglicherweise zu Stresszuständen
und Kreislaufproblemen, bis hin zur Ohnmacht kommen kann mit nicht vorhersehbarer Wirkung auf das ungeborene
Leben.
Man sollte am Abend vorher nicht zuviel getrunken haben und zumindest gefrühstückt haben,
so dass der Kreislauf einigermaßen stabil ist. Auch sollten keine blutverdünnenden Medikamente
wie z.B. Aspirin genommen werden, da sehr starkes Bluten die Qualität des Tattoos mindern kann.
Wer regelmäßig blutverdünnende Medikamente nehmen muss, sollte mit seinem Arzt besprechen,
ob eine zeitweise Absetzung oder Dosisverringerung möglich ist.
Wer unter einer Hautkrankheit oder einer anderen chronischen Erkrankung leidet, die das Tätowieren
problematisch machen könnte, sollte uns informieren und sich vorher bei seinem Arzt beraten lassen.
Bei bestehenden Allergien gegen Farbstoffe empfiehlt sich ein Allergietest.
Wer zum Termin unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erscheint wird von uns nicht tätowiert. Wer sehr
aufgeregt ist besorgt sich besser ein Päckchen Kaugummis und bringt vielleicht seine Lieblingsmusik
mit. Eventuell kann es hilfreich sein einen Freund/Freundin zum „Händchenhalten“ mitzubringen,
aber bitte nicht die ganze 20-köpfige Clique. Hunde sind bitte zuhause zu lassen. Kinder solltet
ihr auch besser nicht mitbringen, da sie sich schnell langweilen und wir sie nicht in den Arbeitbereich
lassen können. Was man noch mitbringen sollte : viel Zeit !
Jugendliche unter 16 Jahren werden von uns generell nicht tätowiert, auch wenn es die Eltern erlauben.
Jugendliche unter 18 Jahren können wir nur tätowieren wenn uns eine schriftliche Einverständniserklärung
des Erziehungsberechtigten vorliegt. Am Besten bringt ihr eure Eltern mit ins Studio wenn ihr das Motiv
aussucht und den Termin ausmacht. So gibt es später keine Unklarheiten. Sowohl der Jugendliche
als auch das Elternteil, das sein schriftliches Einverständnis gibt, müssen einen Lichtbildausweis
vorlegen können.
Das ist wichtig, weil wir erstens klären müssen ob ihr wirklich schon 16 seid und zweitens,
ob der Erwachsene den ihr mitgebracht habt wirklich euer Vater/eure Mutter ist.
Bei mitgebrachten Einverständniserklärungen benötigen wir ebenfalls zumindest Kopien
der Ausweise um die Unterschrift zu überprüfen.
Falls uns etwas nicht glaubwürdig vorkommt werden wir versuchen es telefonisch mit den Eltern abzuklären,
behalten uns aber im Zweifelsfall vor das Tattoo zu verweigern.
Auch behalten wir uns vor bestimmte Motive oder Platzierungen zu verweigern, die wir für ungeeignet
halten.
Wir werden immer wieder nach sogenannten "Bio-Tattoos" (auch "Time-Tattoos", "Temptoos", "Permanent-Tattoos")
gefragt, die angeblich nur 2-5 Jahre halten sollen.
Leider verschwinden diese Tattoos nach der angegebenen Zeit nicht von selbst.
Obwohl es deshalb schon zu ersten Gerichtsprozessen gekommen ist, gibt es immer wieder Anbieter,
meist Kosmetikstudios, die diese sogenannten „Bio-Tattoos“ unters
Volk zu bringen versuchen.
Wer mehr wissen will, z.B. warum es nicht möglich ist dass diese Tattoos wieder verschwinden kann
hier alles genau nachlesen.
Mehr zu dem Thema findet Ihr in unserem Faltblatt "Biotattoos"